Pfingsten 2009

Apostelgeschichte 2,1-18

1 Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander.2 Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. 3 Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ. 4 So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in fremden Sprachen, jeder so, wie der Geist es ihm eingab. 5 Zum Fest waren viele fromme Juden aus aller Welt nach Jerusalem gekommen. 6 Als sie das Brausen hörten, liefen sie von allen Seiten herbei. Fassungslos hörte jeder die Jünger in seiner eigenen Sprache reden. 7 "Wie ist das möglich?", riefen sie außer sich. "Alle diese Leute sind doch aus Galiläa, 8 und nun hören wir sie in unserer Muttersprache reden; 9 ganz gleich, ob wir Parther, Meder oder Elamiter sind. Andere von uns kommen aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, 10 aus Phrygien, Pamphylien und aus Ägypten, aus der Gegend von Kyrene in Libyen und selbst aus Rom. Wir sind Juden oder Anhänger des jüdischen Glaubens, 11 Kreter und Araber. Doch jeder von uns hört diese Männer in seiner eigenen Sprache von Gottes großen Taten reden!" 12 Bestürzt und ratlos fragte einer den anderen: "Was soll das bedeuten?" 13 Einige aber spotteten: "Die haben doch nur zu viel getrunken!"
14 Da erhob sich Petrus mit den anderen elf Aposteln und rief der Menge zu: "Hört her, ihr jüdischen Männer und ihr Einwohner von Jerusalem. Ich will euch erklären, was hier geschieht. 15 Diese Männer sind nicht betrunken, wie einige von euch meinen. Es ist ja erst neun Uhr morgens. 16 Nein, hier erfüllt sich, was Gott durch den Propheten Joel vorausgesagt hat. Bei ihm heißt es: 17 'In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume. 18 Allen Männern und Frauen, die mir dienen, will ich meinen Geist geben, und sie werden in meinem Auftrag prophetisch reden.

2. Korinther 3,4-6

4 Wir haben durch Christus so großes Vertrauen zu Gott. 5 Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott. 6 Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

Johannes 7,37

Wenn jemand dürstet, komme er zu mir und trinke. Wer mir vertraut, von dem werden Ströme lebendigen Wassers fliessen.

Jesaja 44,3f

Ich giesse Wasser auf den dürstenden Boden, rieselnde Bäche auf das trockene Land.
Ich giesse meinen Geist über deine Nachkommen aus und meinen Segen über deine Kinder.
Dann sprossen sie auf wie das Schilfgras, wie Weidenbäume an Wasserläufen.

Segenswort

Geht in der Kraft die euch gegeben ist,
einfach leichtfüssig, zart.
Haltet Ausschau nach der Liebe.
Gottes Geist geleite euch.
Amen.

 

Der Geist macht lebendig

Kirchgemeinde Gerzensee

Pfingstgottesdienst, Sonntag, 31. Mai 2009, 9.30 Uhr, in der Kirche Gerzensee
Musik: Therese Räss. Wort: Hans Schneider

Glocken

Musik

Eingangswort, Begrüssung und Einleitung

Lied 574.1-3,5: Er weckt mich alle Morgen

Sammlungsgebet


Orgel: Strophe von Lied 499

Lesung: Aus Apostelgeschichte 2.1-18

Lied 499.1-4+7: Komm, Schöpfer Geist

Predigt zu 2. Korinther 3.6

Musik

 

Eingangswort zum Abendmahl, Einladung, Hinführung und Einsetzungsworte

Lied 504.1,4,5: O Heilger Geist, kehr bei uns ein

Gebet mit "unser Vater"

Austeilung von Brot und Wein an die HelferInnen

Austeilung an die Gemeinde (dazu Musik)

Gebet


Mitteilungen

Lied 340: Lasst uns lobsingen (zweimal)

Sendung und Segen

Musik


Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
(2. Korinther 3.6)

Gerzensee, Sonntag, 31. Mai 2009, Hans Schneider